Während des Small Business Saturday, ein amerikanischer Shopping-Feiertag, letztes Jahr erfolgten 68 % des Online-Traffics über Mobilgeräte1. Nun sind wir dieses Jahr in Deutschland zwar noch einige Monate von der umsatzstärksten Saison des Einzelhandels entfernt, jedoch sollten Sie gerade jetzt schon daran denken, Ihr Mobilerlebnis für Shopper zu optimieren. In diesem Beitrag haben wir für Sie einige der aktuellen Branchen-Insights sowie persönliche Erfolgsstrategien unserer Händler zum Thema Mobiloptimierung zusammengefasst. 

Design mit Fingerspitzengefühl

Shopper gaben letztes Jahr pro Transaktion im Durchschnitt 63 USD auf Smartphones pro 80 ausgegebenen US-Dollar auf Desktopgeräten aus. Das ist im Jahresvergleich eine Zunahme von 7 %². Kein Wunder, dass angesichts dieser Zahlen viele Einzelhändler die Optimierung ihrer Website für Touchbildschirme als absolutes Muss ansehen. Immer mehr werden also eine Navigation durch Zeigefingerbewegungen, für den Daumen optimierte Calls-to-Action oder eine spezielle Zoomfunktion für Produktbilder angeboten. Nutzer von Mobilgeräten bevorzugen beim Browsen, die Mitte des Bildschirms im Fokus zu behalten und auch über diesen Bereich zu navigieren. Deshalb sollten Sie wichtigen Content zentral anzeigen lassen und sekundäre Handlungsoptionen am oberen und unteren Rand verankern³.

Schwerpunkt Social Media

Nutzer von Mobilgeräten verbringen mehr Zeit in den sozialen Netzwerken als in jedem anderen digitalen Kanal. Dieser Trend führt zu allgemein größerem Traffic auf Websites, denn der Smartphone-Traffic über Social Media liegt nun schon beim Doppelten des Traffics, der global kombiniert über Computer und Tablets generiert wird. In welchen sozialen Netzwerken (Facebook, LinkedIn, Snapchat) sind Ihre Kunden bevorzugt unterwegs? Welche Art von Content sehen sie sich dort gerne an? Diese Informationen helfen Ihnen, eine Social-Commerce- oder Social-Media-Strategie zu entwickeln, die mehr Traffic auf Ihre Website führt.

Checkout-Prozess visuell darstellen

Zeigen Sie Shoppern, wie viele Schritte noch jeweils durchgeführt werden müssen, um den Checkout-Prozess zu beenden. Auf diese unkomplizierte Weise bringen Sie mehr Kunden dazu, den Checkout auch tatsächlich abzuschließen⁵. Eine einfache Fortschrittsleiste genügt dafür schon. Dazu kann noch der jeweils aktuelle Schritt farblich hervorgehoben und alle anderen ausgegraut werden. So erkennen Kunden auf einen Blick, was sie schon erledigt haben und welche Schritte noch vor ihnen liegen.


1 Global Mobile Consumer Survey (Globale Umfrage zur Nutzung von Mobilgeräten), Deloitte, 2017.
2 Mobile Shopping Focus Report (Bericht: Mobiles Shopping im Fokus), Demandware, 2017.
3 Mobile Matters: Design for Fingers, Touch and People (Mobile: Richtig designen für Finger, Berührungen und Menschen), UXmatters, 2017.
4 Mobile Shopping Focus Report (Bericht: Mobiles Shopping im Fokus), Demandware, 2017.
5 E-commerce Checkout Usability (Benutzerfreundlichkeit von E-Commerce-Checkouts), Baymard, 2018.
6 Ecommerce Checkout Progress Indicators (Fortschrittsanzeige im E-Commerce-Checkout), Econsultancy, 2016.