profilesinpay-holidayedition-editorial-banner-1.jpg:de

Mitarbeiter-Profile: Festtagsausgabe

Besuchen Sie zusammen mit vier Amazon-Mitarbeitern die Vergangenheit und erfahren Sie mehr über die Festtagstraditionen in deren Kindheitsjahren.

Sind Sie neugierig, wie es ist, bei einem der kundenorientiertesten Unternehmen der Welt zu arbeiten? Sie möchten mehr über die Menschen erfahren, die sich an fünf Tagen in der Woche bei Amazon heimisch fühlen?

Für die Gesprächsrunde mit Mitarbeitern in diesem Monat haben wir vier Amazon-Mitarbeiterinnen gebeten, an vergangene Festtage zu denken und uns alles über die Traditionen, Aromen und Fernsehfilme zu erzählen, die Teil ihrer Erinnerungen an diese magischsten Momente des Jahres sind.

Thabina Ismail

ProfilesInPay_HolidayEdition_Editorial_Inline_3

Titel: US Consumer Marketing Specialist

Zur Person:

Ich habe vor Kurzem mein Studium an der Georgia State University abgeschlossen und bin dann vor knapp einem Jahr an das andere Ende des Landes nach Seattle gezogen, wo ich als Consumer Marketing Specialist bei Amazon arbeite. Wenn ich nicht arbeite, treffe ich mich gern Freundinnen zur Happy Hour, probiere in meiner Küche Rezepte aus, die ich auf TikTok sehe und schaue mir neue Serien auf Netflix an.

Wie war das Winterwetter in der Gegend, in der Sie aufgewachsen sind? Gab es Schnee?

Meine Kindheit habe ich in Kansas City, im Bundesstaat Missouri, verbracht und da war es KALT. Es hat viel geschneit, und wir mussten auch bei starkem Frost in die Schule. Jedes Jahr lag der Schnee fast kniehoch, und als Kind habe ich es kaum geschafft, da durchzulaufen.

An welche Traditionen zu den Feiertagen in Ihrer Kindheit erinnern Sie sich am liebsten?

Ich bin zusammen mit vielen Cousinen und Cousins meines Alters aufgewachsen, und soweit ich mich erinnern kann, haben wir die Festtage immer zusammen verbracht. Die schönste Erinnerungen sind, wie unsere Eltern backen, wie wir abends lange aufbleiben und Filme sehen und einfach nur Zeit miteinander verbringen. Jeden Heiligabend gab es immer heiße Schokolade und den Film Polar Express und es wurden Zimtrollen für den Weihnachtsmorgen gebacken.

Gibt es ein besonderes Geschenk, dass Sie einer anderen Person geschenkt haben?

Ich erinnere mich gern daran, dass ich einmal eine Karte mit Nachthimmel für den Tag, an dem die beschenkte Person geboren wurde, verschenkt habe. Sie zeigt die Koordinaten ihres Geburtsortes, die Konstellation der Sterne und die Mondphasen jener Nacht an. Das ist so ein persönliches Geschenk, vor allem für alle, die sich für das Weltall interessieren.

Welche Dinge sorgen dafür, dass Sie sich jetzt als Erwachsene zu Hause richtig wohl fühlen?

Für mich muss das Zuhause gemütlich sein, mit Decken und Kerzen. Ich mag es heimelig, wenn man sich in eine weiche Decke kuscheln und dann stelle ich gern Kerzen mit Vanille/Cupcake-Duft auf – davon lege ich mir während der Rabattaktionen zu den Festtagen immer einen Vorrat an.

Andrea Krok

ProfilesInPay_HolidayEdition_Editorial_Inline_1

Titel: Integrated Campaign Manager

Zur Person:

Ich lebe im Viertel Greenpoint in Brooklyn, New York, und bin vor 14 Jahren in die Stadt gezogen, als ich Sportstipendium in der Disziplin Turmspringen an der Fordham University bekam. Mir sind meine Wurzeln als Amerikanerin polnischer Herkunft und das Schicksal meiner Familie im zweiten Weltkrieg und im kommunistischen Polen sehr wichtig. Die Erfahrungen aus der Geschichte meiner Familie haben mich stark geprägt und dazu geführt, dass ich von Natur aus neue Ideen, Wagemut und Leute mag und bewundere, die ihren eigenen Weg gehen und im Leben ihr Ding machen. In der Freizeit beschäftige ich mich gern mit Fotografie, Filmen, Kunst, Psychologie, Geschichte und verbringe Zeit mit der Familie und Freunden und, was besonders wichtig ist: ich genieße die Momente der Entspannung und Muße.

Wie war das Winterwetter in der Gegend, in der Sie aufgewachsen sind? Gab es Schnee?

Ich bin in Berkshires, im Bundesstaat Massachusetts aufgewachsen, wo es im Winter immer viel schneite. Für mich war es normal, dass meine Eltern jeden Winter den Schnee vom Dach unseres Hauses schaufeln mussten.

An welche Traditionen zu den Feiertagen in Ihrer Kindheit erinnern Sie sich am liebsten?

Ich bin Amerikanerin der zweiten Generation mit zu 100 % polnischen Wurzeln und eine meine liebsten Weihnachtstraditionen ist das Brechen der Oblaten am Heiligabend mit meiner ganzen versammelten Verwandtschaft. Nach dem Teilen der Oblaten verschlangen meine Cousinen, Cousins und ich dann in rasender Eile unsere Piroggen, Gołąbkis und den Borschtsch, damit wir mit dem Auspacken unserer jeweiligen Päckchenstapel an Geschenken, die unter dem Weihnachtsbaum lagen, beginnen konnten. Im Hintergrund konnten wir hören, wie die Erwachsenen ihr Festessen genossen – mit Gelächter, dem Klingen der Weingläser, gemurmelten „twoje zdrowie“ und Klatsch und Tratsch, der in Englisch begann und auf Polnisch endete, damit wir Kinder nicht verstanden, was gesagt wurde.

Erinnern Sie sich an große kulinarischen Fehlschläge?

Jedes Jahr gibt es bei uns als Hauptgericht am Weihnachtstag Schinkenfleisch mit reichlich Gemüse. In einem Jahr vergaßen wir, den Schinken aus dem Gefrierfach zu nehmen, und natürlich taute er nicht rechtzeitig zum Mittagessen auf. Meiner Mutter was sehr peinlich, obwohl es überhaupt nicht ihre Schuld war – wir anderen amüsierten uns damit, nach gangbaren Alternativen für das Hauptgericht zu suchen, wie etwa Tiefkühlpizza und Reste früherer Mahlzeiten.

Jane Oh Kim

ProfilesInPay_HolidayEdition_Editorial_Inline_2

Titel: Marketing Manager

Zur Person:

Ich arbeite seit fünf Monaten im Amazon Pay Product Marketing Team und habe zuvor fast 15 Jahre in Werbeagenturen gearbeitet, zu deren Kunden beispielsweise Wells Fargo, Northrop Grumman, Kawasaki Motors, und Microsoft gehörten. Ich mag gutes Essen und reise gern. Wenn ich nicht arbeite, verbringe ich am liebsten Zeit mit meinem Mann und zwei Rettungshunden, kümmere mich um meine große Zimmerpflanzensammlung, arbeite in meinem Blumengarten und schaue gern fern.

Wie war das Winterwetter in der Gegend, in der Sie aufgewachsen sind? Gab es Schnee?

Da ich aus Südkalifornien stamme, habe ich viele unerwartet sonnige und warme Weihnachtstage erlebt. Selbst 32 Grad sind da nichts Außergewöhnliches.

Hatten Sie als Kind einen Lieblingsfilm für die Festtage? Warum?

Als Tradition haben meine Geschwister und ich immer Kevin – Allein zu Haus geschaut. Wir haben uns die Abenteuer von Kevin McCallister als Wiederholungen im Fernsehen, auf Videokassete, DVD und später natürlich im Videostream angesehen. Alle von uns können immer ganze Textpassagen auswendig aufsagen.

Gibt es Festtagsgerichte, die für Sie Ihre kulturelle Traditionen verkörpern?

Bei koreanischen Familien gibt es keine Mahlzeit, zu der nicht auch Kimchi auf dem Tisch steht. Kimichi ist in der koreanischen Küche eine scharf gewürzte und fermentierte Beilage, die normalerweise aus Kohl zubereitet wird.

Welche Traditionen hatten Sie für den Neujahrstag?

Der Neujahrstag, Saehae, ist in der koreanischen Kultur sehr wichtig. An diesem Feiertag sind wir früh aufgestanden, haben die traditionelle Kleidung, Hanbok, angezogen und Reiskuchensuppe, Tteokguk, zum Frühstück gegessen. Nach dem Essen kam dann das Saebae Jul. Das ist ein Ritual, bei dem sich in jedem Haushalt die Kinder vor den Älteren verbeugen und ihnen Wohlergehen im neuen Jahr wünschen. Die Erwachsenen gaben dann gute Ratschläge und verteilten Geldgeschenke. Es ist also kein Wunder, dass ich nicht an lange Silvesterpartys gewöhnt bin, da wir am nächsten Morgen immer früh aufstehen mussten. Geschenktes Geld ist natürlich ein großer Motivator, selbst wenn es von längeren Vorträgen begleitet ist. Leider darf ich jetzt nicht länger mitmachen, weil ich mittlerweile verheiratet bin. Der Kreis hat sich nun geschlossen, jetzt sitze ich auf der anderen Seite – meine Nichten verneigen sich vor mir und ich verteile Geldgeschenke, statt selber welche zu bekommen.

Welche Düfte erinnern Sie an Ihr Zuhause in der Kindheit?

Buchstäblich der Geruch von über dem Feuer gerösteten Esskastanien. Meine Tante wickelte Esskastanien und Süßkartoffeln in Folie und röstete sie dann auf der Kohle in ihrem Kamin. Ich bin der festen Überzeugung, dass es keine bessere Zubereitungsmethode dafür gibt. Um die Kinder vom Feuer fernzuhalten, warnten uns die Erwachsenen, dass Kinder, die mit Feuer spielten, nachts im Bett ei.

Rachit Kapoor

ProfilesInPay_HolidayEdition_Editorial_Inline_4

Titel: Senior Global Product Marketing Manager

Zur Person:

Ich bin in Indien aufgewachsen und habe meinen ersten Abschluss in englischer Literatur am Hansraj College, das zu Universität Dehli gehört, gemacht. Anschließend kam dann ein Forschungsstudium zur amerikanischen Literatur an der Northwestern University in den USA. Ich habe zudem einen Masterabschluss in Market Research and Consumer Behavior der IE Business School, Spanien, und einen MBA der University of Cambridge Judge Business School in Großbritannien. Ich habe mehr als 12 Jahre Erfahrung im B2C-Marketing – einschließlich B2B2C und B2B – und habe für verschiedene globale Marken, darunter KFC, San Miguel, Mahou, Adidas, und Gulf Oil, gearbeitet. Ich war zudem für Partnerschaften und Sponsorprojekte mit Marken, wie PlayStation, TAG Heuer, Motorsportplattformen, einschließlich der F1, und Fußballclubs, wie etwa Real Madrid CF, zuständig.

Wie war das Winterwetter in der Gegend, in der Sie aufgewachsen sind? Gab es Schnee?

Ich habe in meiner Kindheit in verschiedenen Städten in Indien gelebt, in denen es niemals geschneit hat. Aber ich erinnere mich, dass ich von Dingen wie Bambi im Schnee oder Märchenprinzen fasziniert war und mir vorstellte, selber in solche Rollen zu schlüpfen.

Was gefällt Ihnen an dieser Zeit im Jahr am meisten?

Ich mag Leuchten im Allgemeine und in dieser Zeit im Jahr geht ja vor allem auch um Leuchten, Lichterketten und Feiern Mir macht es Spaß, mir die Weihnachtsbeleuchtung anzuschauen, ich erfreue mich an der Wärme, die sie ausstrahlt, selbst wenn man sie sich nur aus der Ferne ansieht. Ich kann mir diese Lichter stundenlang anschauen – vor allem dann, wenn ich dabei ein Glas Glühwein in der Hand halte.

Habe Sie eine besondere Erinnerung an die Festtage?

Ich erinnere mich an eine Reise nach Simla, ein beliebter Bergort in Himachal Pradesh, Indien, mit meinen Eltern und meinen älteren Schwestern (meinen einzigen Geschwistern), als ich 9 Jahre alt war. Ich weiß noch, dass ich die ganzen fünf Tage der Reise bitterlich weinte, weil ich einen Kricketschläger haben wollte, so als ob ich am nächsten Tag in der Nationalmannschaft spielen müsste. Kricketschläger waren noch nie billig und ein Ferienort in den Bergen, ist kein Platz, an dem man Kricketschläger kaufen sollte, außer um die Wünsche verwöhnter Kinder zu befriedigen. Mein Vater hat mir dann am vierten Tag der Reise wirklich einen gekauft, den Schläger mit dem Pepsi-Aufkleber, und nun konnten alle wenigstens den Rest des Urlaubs genießen.

An welche Traditionen zu den Feiertagen in Ihrer Kindheit erinnern Sie sich am liebsten?

Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien und auch noch heute gefällt es mir sehr. Die Tradition in meiner Familie ist typisch für alle, die auch feiern: erst ein Gebet an Rama und Ganesha, danach gibt es Süßigkeiten und anschließend werden Kerzen und Feuerwerk angezündet. Am meisten macht mir das gegenseitige Schenken Spaß, das traditionell zu Diwali gehört und glückbringend sein soll.

Was war das beste Geschenk, dass Sie jemals erhalten haben?

Das ist schwer zu entscheiden. Aber ich erinnere mich, dass meine Eltern mich, als ich 14 Jahre alt war, in eine Schule für blinde und sehbehinderte Kinder mitnahmen, wo wir Essen für 300 Kinder verteilten. Das ist mir sehr nahe gegangen und ich verstand damals, wie dankbar ich für alles, was ich besitze, sein sollte.